Aktuelles zum Klimaschutz

 
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    Beim Geschirrspülen sind Sparmaßnahmen möglich. Große Mengen an Wasser werden hier verbraucht und deshalb sind folgende Faktoren zur Einsparung entscheidend:
    -> Grobe Essensreste entfernen, um weniger Wasser und Energie für die Reinigung zu verbrauchen
    -> Die vollständige Kapazität der Spülmaschine ausnutzen, um sie weniger oft zu benutzen. Weniger Nutzung = weniger Strom- und Wasserverbrauch
    -> Nicht mehr Geschirrspülmittel als notwendig verwenden. Moderne Spülgeräte sind auf Menge, Art und Verschmutzungsgrad des Geschirrs zugeschnitten
    -> Ein Spülprogramm bei höchster Temperatur einmal im Monat reduziert die Rückstände von Speisen im Inneren
    -> Voll beladen arbeiten Maschinen mit 60 cm Breite wirtschaftlicher als bei 45 cm Breite
    -> Mit Wärmetauscherflächen kann die Wärme des laufenden Spülgangs auch für den Folgespülgang verwendet werden
    -> Die Überlegung, das Gerät an die Warm- oder Kaltwasserversorgung anzuschließen ist sinnvoll: bei erneuerbaren Energien kann ein Warmwasseranschluss nützlich sein
    Ein Regeneriersalz ist zum Schutz vor Belägen wichtig. Mineralien im Wasser, die für die Ernährung wichtig sind, sorgen in der Maschine für Ablagerungen. Das macht eine Enthärtung unvermeidlich.
    Quelle: https://energietipps.hea.de/geschirr-spuelen


     


     


     


    Bildquelle: Pixelio / Daniel Kocherscheidt


  • Im Solarkataster des Landes (Energieatlas BW) lassen sich Eignung, Größe und Kosten abschätzen.


    https://www.energieatlas-bw.de/sonne/dachflachen/solarpotenzial-auf-dachflachen


    Das Solarkataster des Landes Baden-Württemberg kann Ihnen einen guten Eindruck vermitteln, welches Solarpotenzial Ihr Dach aufweist, welche Anlagengröße zu Ihren Präferenzen passt und wie schnell sich die Investition lohnt.


    Auf den unten abgedruckten Leitfaden für die Benutzung des Solarkatasters wird verwiesen.


    Das Ergebnis im Solarkataster kann man als Ersteinschätzung werten. Denn ein Dach kann auch besser für eine individuelle PV-Anlage geeignet sein.


    Persönliche Beratungsgespräche über Solarkampagne des Landkreises


    Im persönlichen Beratungsgespräch kann ein eingehender Check der Eignung vorgenommen werden. Dieses bietet Philipp Oswald, Klimaschutzmanager des Landkreises Emmendingen kostenfrei an. Unter folgendem Link finden Sie die Kontaktdaten für die Terminvereinbarung:


    https://www.landkreis-emmendingen.de/landkreis-politik/klimaschutz-im-landkreis/solarkampagne

  • Wir möchten Sie dazu aufrufen, vorausschauend und umsichtig alle Möglichkeiten zu nutzen, um Ihren Energieverbrauch zu reduzieren, da derzeit die Energiepreise insgesamt drastisch steigen. Damit können Sie mit dazu beitragen, Ihre Nebenkostenabrechnung und Stromrechnung so niedrig wie möglich zu halten.
    Zur Unterstützung haben wir eine Übersicht von Energiespartipps für Sie zusammengestellt:


    1. Warmwasserverbrauch reduzieren: Duschen statt baden; Sparduschkopf verwenden, kürzer und kühler duschen
    https://www.vz-bw.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/warmwasser-im-alltag-sparen-17752


    2. Raumtemperatur an Nutzung anpassen: Thermostatventile richtig einstellen oder wechseln, (Innen-)Türen zwischen unterschiedlich temperierten Räumen geschlossen halten
    https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/heizkosten-sparen-thermostat-richtig-einstellen-und-wechseln-7940


    3. Richtig Heizen und Lüften
    https://www.zukunftaltbau.de/fileadmin/user_upload/Materialien/Merkblaetter/ZAB_Merkblatt_Heizen_Lueften_181010_web.pdf


    4. Regelmäßig Zähler ablesen und Einsparungen überprüfen.
    Durch eine monatliche Kontrolle der Zählerwerte und Auswertung in einer einfachen Tabelle bleiben Verbrauchswerte von Heizung, Strom und Wasser regelmäßig im Blick und Trends zu Mehr- oder Minderverbrauch werden sichtbar.


    5. Stromverbrauch reduzieren: Zweitgeräte abschalten, LED Leuchtmittel, Standby (u.a. Router; insbesondere bei längerer Abwesenheit) vermeiden.
    https://www. vz-bw.de/wissen/energie/strom-sparen/strom-sparen-im-haushalt-einfache-tipps-10734


    6. Stromfresser mittels Messgerät identifizieren (kostenfrei ausleihbar im Rathaus Denzlingen beim Gebäude- und Energiemanagement oder in der Mediathek Denzlingen)


    7. Alte Haushaltsgeräte durch neue, energieeffiziente Geräte ersetzen
    https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikation/did/besonders-sparsame-haushaltsgeraete-2022-1/


    8. alte Kühlschränke tauschen
    https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/kuehlschrankrechner-40173


    9. Stecker-PV-Anlage installieren
    https://www.vz-bw.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715


     


    Quelle: Pixelio/ Thorben Wengert

  • Mit wenig Aufwand, geringen Kosten und ohne Bürokratie Strom zum Eigenverbrauch selbst erzeugen, das ist mit einer Balkon-Solar-Anlage möglich. Sie eignet sich gerade auch dann, wenn keine größere Fläche (z.B. das Dach) für eine größere Photovoltaik-Anlage genutzt werden kann. Auf Balkon, Terrasse oder im Garten werden ein bis zwei Solarmodule montiert. Ein Mikrowechselrichter ist integriert. Über eine Steckdose steht der Sonnenstrom direkt im Haushalt für stromverbrauchende Geräte (Kühlschrank, Spülmaschine, Computer usw.) zur Verfügung. Daher heißen diese Anlagen auch Stecker-Solaranlagen.
    Folgende Vorüberlegungen sind zu empfehlen: Die Stecker-Solaranlage sollte häufig in der Sonne liegen und möglichst schattenfrei sein. Eine Außensteckdose ist erforderlich. Auch über die Befestigung des Solarmoduls sollte man sich vorher Gedanken machen. Wichtig ist hier eine sichere Befestigung, die auch dem Wind und Eigengewicht der Anlage standhält. Bei Mietwohnungen muss vorher das Einverständnis der Vermieter eingeholt werden. Bei Eigentumswohnungen sind evtl. bestehende Regelungen für das Gemeinschaftseigentum (Balkonbrüstung, Fassade etc.) zu beachten.
    Eine Anmeldung der Anlage beim örtlichen Netzbetreiber ist vorgeschrieben (unter https://www.netze-bw.de/Einspeiser/PluginPV ). Darin bestätigt man auch die Begrenzung der Nennleistung des Wechselrichters auf maximal 600W, dass kein Solarstrom ohne Messung in das öffentliche Netz fließt und eine „Energiesteckvorrichtung“ für den Anschluss verwendet wird. Die Installation eines neuen Stromzählers und einer normkonformen Steckdose kann notwendig sein. Es empfiehlt sich deshalb, das meist einseitige Anmeldeformular des Netzbetreibers zu kennen, bevor die passende Stecker-Solaranlage angeschafft wird.
    Häufig ist dies schnell erledigt und es kann losgehen: Mit einer 300 Watt Balkon-Anlage können bei guten Bedingungen bis zu 300 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Durchschnittlich lassen sich pro Jahr 70 Euro Stromkosten und etwa 150 kg CO2 einsparen. Die Kosten einer derartigen Balkon-Solar-Anlage liegen bei etwa 500-800 Euro.
    Weitere hilfreiche Information gibt im Portal der DGS https://www.pvplug.de und beim Freiburger Verein Balkon.Solar https://balkon.solar/


     


    Bild/Zeichnung: Verena Quadt