Gewerbebauplätze

Öffentliche Auslegung des Entwurfes der 1. Flächennutzungsplanänderung des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) Denzlingen-Vörstetten-Reute, Teilbereich Gemeinde Reute

Die Verbandsversammlung des GVV Denzlingen-Vörstetten-Reute hat am 16.09.2013 in öffentlicher Sitzung den Entwurf zur 1. Flächennutzungsplanänderung des GVV Denzlingen-Vörstetten-Reute für den Teilbereich Reute  gebilligt und beschlossen, diese Unterlagen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

Für den räumlichen Geltungsbereich ist das Plankonzept vom 16.09.2013 maßgebend. Die Geltungsbereiche für die 1. FNP-Änderung ergeben sich auch aus unten zu öffnendem Kartenausschnitt (Planbereich Reute).
 
Die 1. Änderung des Flächennutzungsplans des GVV Denzlingen-Vörstetten-Reute umfasst eine ca. 1,11 ha große Fläche südöstlich des Kreuzungsbereichs „Hinter den Eichen/ Freiburger Straße“ in Unterreute (B1) sowie eine ca. 0,64 ha große Fläche nördlich der Straße Hinter den Eichen im Bereich „Wasserhaus“ in Oberreute (B2).

Mit der 1. Flächennutzungsplanänderung des Gemeindeverwaltungsverbandes Denzlingen-Vörstetten-Reute wird im Parallelverfahren vorbereitet, dass der Bebauungsplan „Freiburger Straße Ost“ in der Gemeinde Reute entsprechend § 8 Abs. 2 BauGB aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden kann.

Der Entwurf der Flächennutzungsplanänderung mit Begründung und Umweltbericht wird vom 27. September 2013 bis einschließlich 28. Oktober 2013 beim Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen-Vörstetten-Reute, Rathaus Denzlingen, Bauamt, 2.OG, Zimmer 3.05 Hauptstraße 110, in 79211 Denzlingen sowie bei der Gemeinde Reute, Rathaus, Erdgeschoss, Raum 101, Hinter den Eichen 2, 79276 Reute während der jeweils üblichen Öffnungszeiten zu Jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt.

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die erstellten Gutachten und die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen. Sie entfalten folgende umweltbezogene Informationen:

  • Umweltbericht zur 1. Flächennutzungsplanänderung (Eingriffsminimierung und Kompensationsmaßnahmen)


o    Schutzgut Mensch: mögliche Auswirkungen der Veränderungen aufgrund der Verkehrs- und Gewerbelärmsituation auf die menschliche Gesundheit

o    Schutzgut Pflanzen, Tiere und ihre Lebensräume: Mögliche Auswirkungen des Lebensraumentzugs auf Vögel

o    Schutzgut Boden: Mögliche Auswirkungen einer Versiegelung und Überbauung auf den Boden und insbesondere auf die Bodenfunktion sowie mögliche Auswirkungen einer Umlagerung   von schwermetallbelastetem Boden

o   Schutzgut Wasser: Mögliche Auswirkungen einer Anschüttung auf die Verringerung von Hochwasser-Retentionsflächen

o   Schutzgut Klima/Luft: Mögliche Auswirkungen von Überbauung und Versiegelung auf Durchlüftung und thermische Verhältnisse

o   Schutzgut Landschaft: Mögliche Auswirkungen der Erstellung von Baukörpern bzw. der Siedlungserweiterung auf die Erholungsnutzung und das Landschaftsbild

  • Geotechnischer Bericht


o   Informationen zur Beschaffenheit, Tragfähigkeit sowie Belastung des Bodens/Baugrundes

o   Informationen zur Grundwassersituation im Plangebiet

  • Hydrologisches Gutachten


o   Informationen zur Hochwassersituation im Plangebiet und zur Sicherung des Hochwasserschutzes

o   Informationen zur Versickerungs- bzw. Entwässerungssituation im Plangebiet

o   Aussagen zur Einleitgüte des Oberflächenwassers im Plangebiet

  • Schalltechnisches bzw. verkehrliches Gutachten


o   Informationen zur Lärmsituation aufgrund des veränderten Verkehrsaufkommens und Gewerbelärms

Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen zur 1. Flächennutzungsplanänderung im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung nach §§ 3 Abs. 1 und 4 Abs. 1 BauGB (Synopse sowie Protokoll der öffentlichen Informationsveranstaltung)
 
Während der Auslegungsfrist können - schriftlich oder mündlich zur Niederschrift - Stellungnahmen an den Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen-Vörstetten-Reute, Rathaus Denzlingen, Hauptstraße 110, in 79211 Denzlingen sowie an die Gemeinde Reute, Hinter den Eichen 2, 79276 Reute übersandt oder dort abgegeben werden.


Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.
 

Es wird darauf hingewiesen, dass verspätet eingegangene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die 1. Flächennutzungsplanänderung unberücksichtigt bleiben können.

Hollemann

Vorsitzender des GVV Denzlingen-Vörstetten-Reute