Öffentliche Bekanntmachung - Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften "Hundslache West"

Der Gemeinderat der Gemeinde Reute hat am 21. Juli 2011 in öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan „Hundslache-West“
aufzustellen. In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 12. April 2012 wurde der Entwurf zum Bebauungsplan (mit Umweltbericht) und den örtlichen Bauvorschriften „Hundslache-West“ gebilligt und beschlossen, die Offenlage nach § 3 Abs. 2 BauGB durchzuführen. 


Für den Planbereich ist das Plankonzept vom 12. April 2012 maßgebend. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans ergibt sich aus dem Planausschnitt, den Sie als PDF herunterladen können. 

Ziele und Zwecke der Planung

In den Gewerbegebieten in der Gemeinde Reute stehen derzeit keine Gewerbeflächen mehr zur Verfügung.


Der derzeit größte Arbeitgeber der Gemeinde Reute hat den Betrieb im Geltungsbereich des Gewerbegebietes „An der Nimburger Straße“. Der Betrieb benötigt weitere
Produktionsmöglichkeiten, die unmittelbar nördlich angrenzend der bestehenden Betriebsgebäude errichtet werden sollen. Diese Fläche ist planungsrechtlich
durch den Bebauungsplan „Hundslache II“ gesichert. Dort befinden sich derzeit die erforderlichen Stellplätze. Diese und weitere Produktionsgebäude sollen auf
der Gewerbefläche „Hundslache-West“ angesiedelt werden. Um die Zufahrt über die Nimburger Straße zu entlasten, soll die neue Gewerbefläche über einen
Kreisverkehr im Nordwesten erschlossen werden.


Offenlage


Die Offenlage findet in Form einer Planauslage  im Rathaus der Gemeinde Reute, Zimmer Nr. 101

während der üblichen Dienststunden im Zeitraum vom 30.04.2012 bis zum 31.05.2012 statt.

 

Während der Auslegungsfrist können – schriftlich oder mündlich zur Niederschrift – Stellungnahmen abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen. Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:


- Umweltbericht 


Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.


Reute, 17. April 2012

Michael Schlegel
Bürgermeister