Gemeinde Reute

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Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes "Freiburger Straße Ost" in der Gemeinde Reute

Der Gemeinderat Reute hat am 26.09.2013 in öffentlicher Sitzung  den Bebauungsplanentwurf „Freiburger Straße Ost“ gebilligt und beschlossen, diese Unterlagen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

Für den räumlichen Geltungsbereich ist das Plankonzept vom 26.09.2013 maßgebend. Der Geltungsbereich für den Bebauungsplan ergibt sich auch aus unten zu öffnendem Kartenausschnitt.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans „Freiburger Straße Ost“ umfasst eine ca. 1,2 ha große Fläche südöstlich des Kreuzungsbereichs „Hinter den Eichen/ Freiburger Straße“ in Unterreute.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans „Freiburger Straße Ost“ sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes, die Entwicklung von Wohnbauland sowie die Erweiterung des Kindergartens „Fantasia“ geschaffen werden. Im Parallelverfahren wird die 1. Änderung des Flächennutzungsplans des Gemeindeverwaltungsverbands Denzlingen-Vörstetten-Reute für den Teilbereich Reute durchgeführt, damit der Bebauungsplan aus den zukünftigen Darstellungen des Flächennutzungsplanes entwickelt werden kann.

Der Entwurf des Bebauungsplans mit Begründung, Umweltbericht und Örtlichen Bauvorschriften wird vom 11. Oktober 2013 bis einschließlich 11. November 2013 bei der Gemeinde Reute, Rathaus, Raum 101, Hinter den Eichen 2, 79276 Reute während der jeweils üblichen Öffnungszeiten zu Jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt.

 

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die erstellten Gutachten und die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen. Sie enthalten folgende umweltbezogene Informationen:

  •  Umweltbericht (Eingriffsminimierung und Kompensationsmaßnahmen)
  1.  Schutzgut Mensch: mögliche Auswirkungen der Veränderungen aufgrund der Verkehrs- und Gewerbelärmsituation auf die menschliche Gesundheit 
  2. Schutzgut Pflanzen, Tiere und ihre Lebensräume: Mögliche Auswirkungen des Lebensraumentzugs auf Vögel 
  3.  Schutzgut Boden: Mögliche Auswirkungen einer Versiegelung und Überbauung auf den Boden und insbesondere auf die Bodenfunktion sowie mögliche Auswirkungen einer Umlagerung von schwermetallbelastetem Boden 
  4.  Schutzgut Wasser: Mögliche Auswirkungen einer Anschüttung auf die Verringerung von Hochwasser-Retentionsflächen 
  5.  Schutzgut Klima/Luft: Mögliche Auswirkungen von Überbauung und Versiegelung auf Durchlüftung und thermische Verhältnisse 
  6.  Schutzgut Landschaft: Mögliche Auswirkungen der Erstellung von Baukörpern bzw. der Siedlungserweiterung auf die Erholungsnutzung und das Landschaftsbild
  •  Geotechnischer Bericht
  1.  Informationen zur Beschaffenheit, Tragfähigkeit sowie Belastung des Bodens/Baugrundes 
  2.  Informationen zur Grundwassersituation im Plangebiet
  •  Hydrologisches Gutachten
  1.  Informationen zur Hochwassersituation im Plangebiet und zur Sicherung des Hochwasserschutzes 
  2.  Informationen zur Versickerungs- bzw. Entwässerungssituation im Plangebiet 
  3.  Aussagen zur Einleitgüte des Oberflächenwassers im Plangebiet
  •  Schalltechnisches bzw. verkehrliches Gutachten
  1. Informationen zur Lärmsituation aufgrund des veränderten Verkehrsaufkommens und Gewerbelärms
  • Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung nach §§ 3 Abs. 1 und 4 Abs. 1 BauGB (Abwägungstabelle sowie Protokoll der öffentlichen Informationsveranstaltung)

Während der Auslegungsfrist können - schriftlich oder mündlich zur Niederschrift - Stellungnahmen an das Rathaus Reute, Hinter den Eichen 2, 79276 Reute übersandt oder dort abgegeben werden.

Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Es wird darauf hingewiesen, dass verspätet eingegangene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan „Freiburger Straße Ost“ unberücksichtigt bleiben können (§ 4 Abs. 5 BauGB). Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Reute, 02. Oktober 2013

Michael Schlegel

Bürgermeister

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