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Aus- und Neubau Rheintalbahn: Umfassend überarbeitete Planung im Abschnitt 8.1 zwischen Riegel und der March geht in die Offenlage

 

Infoveranstaltung von Deutscher Bahn und RegierungspräsidiumFreiburg als Anhörungsbehörde am Mittwoch, 1. Februar 2017, in der Ludwig-Jahn-Halle in Teningen / Einwendungen sind bis zwei Wochen nach dem Ende der Offenlage möglich

Die neuen Planunterlagen im Planfeststellungsabschnitt 8.1 für den Aus- und Neubau der Rheintalbahn zwischen Riegel und der March werden ab Montag, 30. Januar, in den Gemeinden Riegel, March, Reute, Teningen, Vörstetten und Malterdingen bis einschließlich Montag, 13. März, öffentlich zur Einsicht ausliegen. Parallel dazu bieten Deutsche Bahn und Regierungspräsidium Freiburg als Anhörungsbehörde einen gemeinsamen Infotermin für die
Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 1. Februar, um 19.30 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle in Teningen, um den Umgang mit den umfangreichen Unterlagen zur erläutern. Die DB Netz AG realisiert im Rahmen des Projekts Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn. Es ist im Bundesverkehrswegeplan als Projekt mit vordringlichem Bedarf eingestuft. Ziel ist die Erhöhung der Leistungsfähigkeit sowie die qualitative Verbesserung der bestehenden Schieneninfrastruktur. Der Abschnitt 8.1 hat eine Länge von ca. 11,4 Kilometern und erstreckt sich von Riegel über Teningen, Reute und Vörstetten bis nach March. Die südliche Grenze stellt die Gemarkungsgrenze zwischen der Gemeinde March und der Stadt Freiburg dar.


Als aktive Schallschutzmaßnahmen sind im Abschnitt 8.1 sowohl Schallschutzwände als auch Schallschutzgalerien sowie Schienenstegdämpfer vorgesehen. Östlich der geplanten Strecke sind Schallschutzwände auf Höhe der Ortslagen von Hecklingen, Riegel (Waldsiedlung), Teningen (auch im Bereich Gewerbegebiet Rohrlache), Unter-/Oberreute und Schupfholz vorgesehen. Westlich der Neubaustrecke sind Schallschutzwände im Bereich von Riegel,
Nimburg, Bottingen und Holzhausen vorgesehen. Die Wände sollen mit unterschiedlichen Höhen zwischen zwei und 6,5 Meter errichtet werden. Schallschutzgalerien sind geplant auf Höhe der Ortslagen Riegel-Waldsiedlung, Unter-/Oberreute sowie Holzhausen.


Aufgrund der Beschlüsse des Projektbeirats hat die DB die ursprüngliche Planung aus dem Jahr 2006 umfassend überarbeitet und beim Eisenbahn- Bundesamt einen neuen Antrag auf Planfeststellung gestellt. Das Regierungspräsidium ist zuständige Anhörungsbehörde. Die Zuständigkeit für die Genehmigung liegt jedoch beim Eisenbahn-Bundesamt als Planfeststellungsbehörde. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist Einwendungen erheben. Die Auslegung wird in den Amtsblättern der Gemeinden bekanntgemacht; dabei wird auch über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert. Einwendungen aus dem vorangegangenen Verfahren (Offenlage im Jahr 2009) haben keine Gültigkeit mehr und müssen neu erhoben werden. Die Unterlagen werden ab Beginn der Offenlage auch auf www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ ins Internet eingestellt.


Um den Umgang mit den Planunterlagen zu erleichtern und einen ersten Einstieg in die komplexe Materie zu ermöglichen, bieten das Regierungspräsidium Freiburg als Anhörungsbehörde und die DB Netz AG als Vorhabenträgerin eine gemeinsame Informationsveranstaltung für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger an. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 1. Februar 2017, von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle in Teningen (Kreis Emmendingen) statt.

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