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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() TrinkwasserwerteHärtebereich Ihres Trinkwassers![]() Die Wasserversorgungsunternehmen haben gemäß § 8 Waschmittelgesetz dem Verbraucher den Härtebereich (§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5) des von ihnen abgegebenen Trinkwassers mindestens einmal jährlich, ferner bei jeder nicht nur vorübergehenden Änderung des Härtebereichs, mitzuteilen. Nach der Trinkwasseruntersuchung vom 09.01.2012, die das Technologiezentrum Wasser (TZW) Karlsruhe durchgeführt hat, ist das Trinkwasser des Wasserversorgungsverbandes Mauracherberg dem Härtebereich 1 zuzuordnen. Die Gesamthärte beträgt nach der Untersuchung der Anlage 3 der Trinkwasserverordnung 0,90 mmol/L, das entspricht der im Volksmund gängigen Maßeinheit von 5,0 °dH ( Grad deutsche Härte ). Das Trinkwasser erfüllt die gesetzlichen Anforderungen. Auffälligkeiten sind sowohl hinsichtlich der physikalisch-chemischen Parameter als auch aus hygienischer Sicht nicht zu erkennen. Schwermetalle wir Bor, Eisen, Mangan, Aluminium sowie Ammonium oder Fluorid sind nicht vorhanden. Die Trinkwasserproben sind qualitativ farb- und geruchlos sowie trübstofffrei. Die genauen Messwerte können Sie hier als PDF abrufen oder im Rathaus Reute, bei Frau Rogowitz, Zimmer 101 einsehen. Wasserversorgungsverband Mauracher Berg![]() Seit mehr als 40 Jahren garantiert der Wasserversorgungsverband Mauracherberg den umliegenden Gemeinden eine einwandfreie und sichere Trinkwasserversorgung. Wasserversorgungsverband Mauracherberg Wasserwerk Verbandsgebiet Der Wasserversorgungsverband Mauracherberg wurde im Jahre 1959 von den Gemeinden Denzlingen, Reute, Vörstetten, Buchholz und Wasser mit Sitz in Denzlingen gegründet. Im Jahre 1961 trat der Wasserversorgungsverband Glottertal mit den damals noch selbständigen Gemeinden Unterglottertal, Oberglottertal, Ohrensbach, Föhrental und Heuweiler bei. 1973 schloss sich der Wasserversorgungsverband Waldkirch-Kollnau an. Durch die Gemeindereform gab es Veränderungen der Mitgliedschaft. So besteht der Wasserversorgungsverband heute aus den Mitgliedern Denzlingen, Vörstetten, Reute, Waldkirch, Emmendingen, Glottertal und Heuweiler. Vorsitzender des Verbandes ist der Denzlinger Bürgermeister. Aufgabe des Zweckverbandes ist es, die Versorgung der Verbandsmitglieder mit Trink- und Brauchwasser zu gewährleisten und wirtschaftlich zu betreiben, für Emmendingen nur im Ortsteil Wasser. Abgesehen von den Ortsteilen Buchholz und Suggental wird die Stadt Waldkirch nur insoweit versorgt, als die eigenen Quellen am Kandel für die Versorgung nicht ausreichen, was vor allem im Sommer der Fall ist. Jährlich liefert der Verband rund 1,6 bis 1,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an die Verbandsgemeinden, die das Wasser an den so genannten Übergabestellen in das örtliche Versorgungsnetz übernehmen. Während der Wasserversorgungsverband Mauracherberg also mit dem Wassermeister Peter Schleifer und seinen drei technischen Mitarbeitern im Wasserwerk - im Wald zwischen Denzlingen und Emmendingen-Wasser gelegen - die Wassergewinnung und Verteilung besorgt, sind die einzelnen Gemeinden für die innerörtliche Verteilung bis hin zum Hausanschluss beim Verbraucher sowie für Pflege und Wartung des örtlichen Rohrnetzes zuständig. In der Gemeinde Reute ist der Bauhof dafür verantwortlich. Die Wasserabrechnung erfolgt über das Rechnungsamt, Herr Völker. Wassergewinnung Die in den Jahren 1960/62 erstellten Horizontalfilterbrunnen, auf Gemarkung Wasser und Vörstetten, konnten den Bedarf bis zum Jahre 1973 gerade noch decken. Diese beiden Brunnen sind in den Kiesgrundwasserleiter, das so genannte obere Grundwasserstockwerk, auf etwa 11 m abgeteuft. Die Leistung der beiden Horizontalfilterbrunnen liegt derzeit bei etwa 40 l/s (Liter pro Sekunde) je Brunnen. Wasserwerk mit Pumpwerk Das Wasserwerk auf der Gemarkung Emmendingen-Wasser gliedert sich derzeit in neun Bereiche, die im Folgenden aufgeführt sind: 1. Kalkfilteranlage zur Aufbereitung der Wässer aus den Brunnen I und II, mit dazugehörigen Rückspülaggregaten und Filtersilo. Rohrnetz Für die Zuleitungen von den einzelnen Brunnen sowie für die Fortleitungen zu den Hochbehältern und Übergabestellen zu den einzelnen Abnehmern besteht ein Versorgungsnetz von ca. 25 km Länge bei Nennweiten der Rohre von 12,5 bis 60 cm (bezeichnet mit: DN 125 bis DN 600). Speicherung Für die Versorgung der Ortsnetze und konstanten Druckverhältnisse stehen Hochbehälter (HB) zur Verfügung. Der gesamte Speicherinhalt entspricht etwa einem Tagesbedarf. So steht für die Niederzone, d. h. für die Gemeinden Denzlingen Unterdorf, Vörstetten, Reute und für den Stadtteil Emmendingen-Wasser, der Hochbehälter Moggenbrunnen mit einem Inhalt von 1.200 Kubikmetern zur Verfügung. Im Hochbehälter Moggenbrunnen befindet sich das ehemalige Pumpwerk für die Hochzone als Notpumpwerk (für den Ausfall der DN 600 Hauptleitung mit 60 cm Durch-messer) zum Hochbehälter Einbollen. Wasserschutzgebiet Für den Schutz des Grundwassers ist ein Schutzgebiet von ca. 26,5 Quadratkilometern ausgewiesen, welches sich in folgende Zonen aufteilt: 1. Zone I: der Fassungsbereich In diesen einzelnen Zonen dürfen bestimmte Tätigkeiten nicht ausgeführt werden. Die Gemeinde Reute liegt im Wasserschutzgebiet WSG IIIB. Nördlich von Reute grenzt die Zone IIIA an. Wasserqualität Das abgegebene Trinkwasser entspricht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Die überwachten Parameter sind weit von den Grenzwerten entfernt. Dem Wasser werden keine Chemikalien zugesetzt. Lediglich die Rohwässer der Brunnen I und II werden im Wasserwerk über einen Naturkalksteinfilter entsäuert, weil in den geologischen Formationen, aus denen das Wasser entnommen wird, die-ser natürliche Kalkstein fehlt (typisches Schwarzwaldwasser). Neue Trinkwasserverordnung - Hinweise des GesundheitsamtesAm 01. Januar 2003 ist die Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gerbauch -Trinkwasserverordnung (TrinkwV - 2001) vom 21.05.2001 in Kraft getreten. Auch für die Betreiber von Kleinanlagen (bisher Eigenwasserversorgungsanlagen) und Betriebswasseranlagen (z.B. Regenwassernutzungsanlagen) ergeben sich Veränderungen, welche beachtet werden müssen. Insbesondere weist das Gesundheitsamt auf die für Wasserversorgungsanlagen geänderten Untersuchungsanforderungen und die neu eingeführte Meldepflicht für Betriebswasseranlagen hin. Ein Merkblatt und ein Anzeigenformular ist beim Gesundheitsamt, Fon: 07641/451-524 erhältlich. KontaktBürgermeisteramt Reute |